NFS steht für Network File System. Die Daten liegen hier nicht lokal auf dem jeweiligen Rechner, sondern werden diesem über das Netzwerk zur Verfügung gestellt. Dadurch ist es möglich von vielen verschieden Rechnern aus auf ein und denselben Datenbestand zurückzugreifen. So können z.B. Installationen zentral gepflegt werden, die dann automatisch auf allen Knoten den gleichen Stand haben. Aber auch Daten, die vom Nutzer auf verschiedenen Rechnern benötigt werden, sind im NFS gut aufgehoben. Die Home-Filesysteme liegen daher häufig im NFS.
Der große Nachteil von NFS ist, dass es trotz einer GBit-Verbindung zwischen den Knoten und dem Fileserver relativ langsam ist und IO-intensive Jobs dadurch merklich verzögert werden.