Quattor ist eine System-Administrations-Tool-Suite, die ein umfrangreiches portables und modulares Werkzeug für automatische Installationen, Konfiguration und Management von UNIX-Derivaten wie Linux und Solaris bereitstellt.
Das Quattor Informations Modell basiert auf der Unterscheidung zwischen gewünschtem Konfigurationsstand und tatsächlichem Konfigurationsstand eines Systems (oder Knotens). Der gewünschte Konfigurationsstand wird in einer unternehmensweiten Configuration Database (CDB) gespeichert. Die Konfiguration wird in der Sprache Pan dargestellt. Es können Blöcke der Konfiguration als Templates für die Wiederverwertbarkeit verwendet werden. Eine Reihe von Server Modulen unterstützen verschiedene Abfrage-Patterns für die Informationen, die in der CDB gespeichert sind. Wenn diese validiert sind, werden die Konfigurationen auf die Configuration Cache Manager Agenten (CCM) auf den Client-Nodes ausgerollt und lokal zwischengespeichert.
Subsysteme, die auf den Clients laufen, werden configuration components genannt. Diese werden benötigt für das Management der Software-Pakete und der Konfiguration der lokalen Dienste. Der Software Package Management Agent (SPMA) wickelt die lokalen Software-Installationen ab. Der Node Configuration Manager (NCM) konfiguriert und rekonfiguriert lokale Systeme. Ein Software Repository (SWRep) ermöglicht das Erstellen und Fernsteuern (add, remove, query, ...) von Repositorien, welches alle Software-Pakete die auf den Clients installiert werden sollen. Ein weiteres Subsystem namens Automated Installation Infrastructure (AII) nimmt die Basis-Installation von Knoten vor, indem es auf Technologien wie Kickstart oder Jumpstart aufsetzt.
Die Primäre Plattform ist ScientificLinux, aber Plattform-Unabhängigkeit ist das Design-Prinzip.