FLOPS (floating-point operations per second)

Überblick

(Quelle: Wikipedia)
FLOPS (englisch: floating-point operations per second) ist eine Maßeinheit für die Geschwindigkeit von wissenschaftlich genutzten Computersystemen oder Prozessoren und bezeichnet die Anzahl der Gleitkommazahl-Operationen (Additionen oder Multiplikationen), die von ihnen pro Sekunde ausgeführt werden können.

Um die Leistung einordnen zu können: ein normaler PC mit einem Pentium-4-Prozessor bei einer Taktfrequenz von 3 Gigahertz kann nach Angaben von IBM etwa 6 GFLOPS erreichen.

Häufig wird als FLOP eine Gleitkommazahlenoperation (floating-point operation) bezeichnet, wodurch vereinzelt auch die (wissenschaftlich gesehen korrektere) Variante FLOP/s auftaucht, welche das gleiche bedeutet wie FLOPS.

  • 1 MFLOPS = 106 FLOPS
  • 1 GFLOPS = 109 FLOPS
  • 1 TFLOPS = 1012 FLOPS
  • 1 PFLOPS = 1015 FLOPS

wobei M, G, T, P die Kürzel der konventionellen Präfixe für Maßeinheiten sind, hier also für Mega, Giga, Tera und Peta stehen.

Die Anzahl der Fließkommaoperationen ist nicht notwendigerweise direkt zur Taktgeschwindigkeit des Prozessors proportional, da – je nach Implementierung – Fließkommaoperationen unterschiedlich viele Taktzyklen benötigen. Manche Prozessoren können auch mehrere Operationen pro Takt durchführen. Vektorprozessoren führen in jedem Takt bis zu einige tausend Operationen aus.

Benchmark

 
units/flops.txt · Zuletzt geändert: 06.09.2010 04:12
 
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