rpm -e nfs-utils redhat-config-nfs
Der Kernel-NFS-Daemon bleibt auf diese Weise zwar im System erhalten und kann sogar als Client genutzt werden, die Server-Komponente des NFS wird allerdings ersetzt.
rpmbuild -ba nfs-server.spec
rpm -Uvh nfs-server-*.rpm
Nach der Installation ist das System so vorbereitet, dass beim Booten der User-Space-NFS-Server automatisch gestartet wird. Ein manueller Start ist mittels Befehl
möglich. Voraussetzung ist eine gültige Datei
# example /etc/exports # /transfer *(rw,no_root_squash,async) /mnt/lustre 10.71.20.0/255.255.255.0(ro,sync)
Im Gegensatz zum Kernel-NFS-Dameon kann man den User-Space-NFS jederzeit mit dem Kommando
service nfsserver stop
beenden.
Ein wesentlicher Unterschied zum knfsd (NFS-Version 3 oder 4) besteht darin, dass man über exportierte Verzeichnisse ein anderes Verzeichnis mounten und somit ebenfalls exportieren kann. Somit lassen sich z.B. Verzeichnisse des Cluster-File-Systems Lustre mit hoher Performance via NFS an nicht lustre-fähigen (Linux-) Systemen verwenden. Zu bedenken ist allerdings, dass dies zu Lasten der Sicherheit geht.